Kreta hat mit 94,6 % den EU-weit höchsten Anteil an Übernachtungen von Auslandsgästen

Silver Data Lab Research Desk · Statistische Analyse · Veröffentlicht am 08. Oktober 2026

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Datenquelle
Eurostat
Berichtszeitraum
2025
Zuletzt aktualisiert
11. Oktober 2026

Am 21. Oktober 2026 erneut mit der Quelle abgeglichen. 9 Werte seiner Datensätze haben sich zwischen den Momentaufnahmen verändert; keiner davon ist eine auf dieser Seite genannte Zahl. Alle beobachteten Revisionen →

Wichtigste Zahlen

  • Im Jahr 2025 stammten auf Kreta, der griechischen Inselregion, 94,6 % der Übernachtungen in touristischen Unterkünften von Gästen mit Wohnsitz außerhalb Griechenlands: der höchste Anteil unter den 244 Regionen der EU. Alle Anteile auf dieser Seite hat Silver Data Lab aus den Übernachtungszahlen von Eurostat abgeleitet.
  • Die fünf Regionen an der Spitze sind ausnahmslos Inseln: Kreta, Malta mit 94,3 %, die griechischen Ionischen Inseln (Ionia Nisia) mit 93,5 %, Zypern mit 92,8 % und die griechische Südliche Ägäis (Notio Aigaio) mit 92,0 %.
  • Den niedrigsten Anteil hat Mayotte, das französische Überseedepartement im Indischen Ozean, mit 1,7 %. Danach kommt Mecklenburg-Vorpommern an der deutschen Ostseeküste mit 3,2 % von 30,0 Millionen Übernachtungen.
  • Innerhalb Griechenlands sinkt der Anteil in Westmakedonien im Nordwesten des Landes auf 14,5 %: 80,1 Prozentpunkte weniger als auf Kreta und der größte Abstand zwischen zwei Regionen desselben Mitgliedstaats. Spanien folgt mit 76,3 Punkten auf Platz zwei.
  • In 14 der 22 Mitgliedstaaten, die aus mehr als einer Region bestehen, hat die Hauptstadtregion den höchsten Anteil. Deutschland, Polen und Schweden haben keine einzige Region, in der Gäste aus dem Ausland auf die Hälfte der Übernachtungen kommen.
Anteil der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, die 2025 auf Gäste aus dem Ausland entfielen, nach NUTS-2-Region: Kreta 94,6 %, Malta 94,3 %, Ionische Inseln 93,5 %, Zypern 92,8 % und Südliche Ägäis 92,0 % an der Spitze sowie Świętokrzyskie 5,0 %, Sud-Vest Oltenia 4,1 %, Sud-Est 3,9 %, Mecklenburg-Vorpommern 3,2 % und Mayotte 1,7 % am Ende. Die Regionaltabelle weist kein EU-Aggregat aus.

Gezählt wird nach dem Wohnort des Gastes

Die Tabelle, auf der diese Seite beruht, zählt Übernachtungen in touristischen Beherbergungsbetrieben: in Hotels, in Ferienunterkünften und anderen Unterkünften für kurze Aufenthalte sowie auf Campingplätzen einschließlich der Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile. Jede Übernachtung wird der Region zugerechnet, in der der Betrieb liegt, und nach dem Wohnsitzland des Gastes verbucht: entweder dem Land, zu dem die Region gehört, oder irgendeinem anderen. Es zählt der Wohnsitz, nicht der Pass. Ein griechischer Staatsbürger, der in Deutschland lebt, ist auf Kreta ein ausländischer Gast, ein deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Athen dagegen ein inländischer.

Die Regionen gehören zur Ebene NUTS 2, der mittleren der drei Ebenen, in die Eurostat das Gebiet der Union für die Regionalstatistik gliedert. In Spanien sind das die autonomen Gemeinschaften und die beiden Städte Ceuta und Melilla, in Griechenland die dreizehn Verwaltungsregionen; Estland, Zypern, Lettland, Luxemburg und Malta bilden jeweils eine einzige Region. Für 2025 enthält die Tabelle sowohl die Zahl der ausländischen Übernachtungen als auch die Gesamtzahl für 244 Regionen aus allen 27 Mitgliedstaaten.

Die Kennzahl, mit der diese Seite durchgehend arbeitet, ist die Zahl der ausländischen Übernachtungen geteilt durch die Gesamtzahl. Die Regionaltabelle von Eurostat veröffentlicht beide Zahlen, dieses Verhältnis aber nicht. Jeder hier genannte Anteil ist deshalb von Silver Data Lab abgeleitet, ebenso jeder Abstand zwischen zwei Anteilen.

Inseln an der Spitze

Kreta, die griechische Inselregion, hat den höchsten Anteil der Union: Von den 35,2 Millionen Übernachtungen auf der Insel im Jahr 2025 entfielen 33,3 Millionen auf Gäste, die außerhalb Griechenlands leben, also 94,6 %. Malta folgt mit 94,3 %, dann Ionia Nisia, die Ionischen Inseln vor der Westküste Griechenlands, mit 93,5 %. Zypern, das in der Eurostat-Tabelle als Kýpros geführt wird, kommt auf 92,8 %, Notio Aigaio, die Südliche Ägäis mit den Kykladen und dem Dodekanes, auf 92,0 %. Alle fünf sind Inseln oder Inselgruppen, drei davon griechische.

Drei weitere Regionen liegen über 90 %: Jadranska Hrvatska, die kroatische Adriaküste mit ihren Inseln, mit 91,6 % sowie zwei Regionen mit je 90,9 %, das österreichische Alpenbundesland Tirol und die spanischen Balearen. In 66 der 244 Regionen stellen Gäste aus dem Ausland mehr als die Hälfte aller Übernachtungen; in den übrigen 178 entfällt die Mehrheit auf inländische Gäste.

Große Ferienregionen mit heimischem Publikum

Am unteren Ende der Rangfolge stehen keine Orte, an denen der Tourismus vorbeizieht. Mecklenburg-Vorpommern, das Bundesland an der Ostseeküste, kam 2025 auf 30,0 Millionen Übernachtungen, die drittgrößte Zahl unter den 38 deutschen Regionen und mehr als die 20,4 Millionen der Ionischen Inseln. Auf Gäste aus dem Ausland entfiel davon weniger als eine Million, ein Anteil von 3,2 %. Schleswig-Holstein, das nördlichste Bundesland zwischen Nord- und Ostsee, verzeichnete 34,8 Millionen Übernachtungen bei einem Auslandsanteil von 5,7 %.

Knapp über Mecklenburg-Vorpommern liegen zwei rumänische Regionen: Sud-Est, der Südosten des Landes mit der Schwarzmeerküste, mit 3,9 % und Sud-Vest Oltenia im Südwesten Rumäniens mit 4,1 %. Świętokrzyskie, die Woiwodschaft Heiligkreuz um Kielce im südlichen Zentralpolen, schließt die Gruppe der fünf niedrigsten Werte mit 5,0 % ab. Unter all diesen Regionen liegt Mayotte, das französische Überseedepartement im Indischen Ozean, mit 1,7 %, ein Anteil, der auf 2.367 ausländischen von insgesamt 135.824 Übernachtungen beruht.

Einundzwanzig Regionen liegen unter 10 %. Elf davon sind deutsch, fünf polnisch und drei rumänisch, die beiden übrigen sind französische Überseedepartements, Mayotte und La Réunion.

Die größten Abstände liegen innerhalb der Länder

Griechenland zeigt, wie weit zwei Regionen eines Landes auseinanderliegen können. In zehn seiner dreizehn Regionen gibt es mehr ausländische als inländische Übernachtungen, darunter Attika, die Region um Athen, mit 75,4 %. In Westmakedonien (Dytiki Makedonia), der Binnenregion im Nordwesten Griechenlands, entfallen auf Gäste aus dem Ausland dagegen 14,5 % von 0,37 Millionen Übernachtungen. Zwischen Kreta und Westmakedonien liegen 80,1 Prozentpunkte, die größte Spanne zwischen der höchsten und der niedrigsten Region, die ein Mitgliedstaat aufweist.

Spanien hat mit 76,3 Punkten die zweitgrößte. Die Balearen kommen auf 90,9 % und die Kanarischen Inseln auf 87,7 %, Kastilien-La Mancha im Zentrum des Landes dagegen auf 14,6 %. Es folgen Tschechien, Österreich und Ungarn mit Spannen zwischen 66 und 74 Punkten: Prag mit 86,1 % gegenüber Střední Morava, der Region Mittelmähren, mit 13,1 %, Tirol mit 90,9 % gegenüber dem Burgenland, dem östlichsten Bundesland Österreichs, mit 21,1 % und Budapest mit 84,2 % gegenüber Észak-Magyarország, dem Norden Ungarns, mit 17,4 %.

Am geringsten sind die Spannen in Schweden und Irland. In Schweden trennen 21,4 Punkte Stockholm mit 35,9 % von Östra Mellansverige, der Region im östlichen Mittelschweden, mit 14,5 %. In Irland liegen 22,6 Punkte zwischen Eastern and Midland, der Region um Dublin, mit 71,5 % und Southern, dem Süden des Landes, mit 48,9 %.

Meist liegt die Hauptstadt vorn

Zweiundzwanzig Mitgliedstaaten sind in mehr als eine Region gegliedert, und in vierzehn davon hat die Region mit der Hauptstadt den höchsten Auslandsanteil des Landes. Mitunter ist der Vorsprung groß. Bukarest-Ilfov, die Hauptstadt mit dem umliegenden Kreis, kommt auf 60,8 %, und keine andere rumänische Region erreicht 16 %: Centru in der Mitte Rumäniens folgt auf Platz zwei mit 15,8 %, 45,0 Punkte dahinter. Prag liegt mit 86,1 % um 35,6 Punkte vor der zweitplatzierten tschechischen Region, Severozápad im Nordwesten des Landes, mit 50,5 %.

In den übrigen acht führt eine Insel, eine Küste oder eine Alpenregion. In Griechenland ist es Kreta, Attika steht dort erst an siebter Stelle; in Spanien sind es die Balearen, die Comunidad de Madrid ist mit 57,5 % Vierte. Tirol liegt vor Wien, das 82,8 % erreicht. Südtirol, die überwiegend deutschsprachige Provinz Bozen in den italienischen Alpen, kommt auf 72,1 % und liegt damit knapp vor Latium, der Region um Rom, mit 71,6 %. Madeira, die portugiesische Atlantikinsel, erreicht ebenfalls 82,8 % und liegt vor dem Großraum Lissabon mit 80,8 %. Das adriatische Kroatien führt vor der Stadt Zagreb mit 79,9 %. Severoiztochen an der bulgarischen Schwarzmeerküste kommt auf 75,2 %, Yugozapaden, die Region um Sofia, steht mit 49,5 % an dritter Stelle. Und Åland, die autonome finnische Inselgruppe zwischen Finnland und Schweden, erreicht 50,4 % gegenüber 45,6 % in Helsinki-Uusimaa.

Die Tabelle erfasst, wo die Gäste wohnen, nicht, warum sie gekommen sind. Geschäftsreisen, Kongresse und Flugverbindungen können in einer Hauptstadtregion ebenso ins Gewicht fallen wie der Urlaub, und nichts in diesen Zahlen trennt den einen Reisezweck vom anderen.

Wo keine Region eine ausländische Mehrheit hat

In Deutschland, Polen und Schweden kommen Gäste aus dem Ausland in keiner Region auf die Hälfte der Übernachtungen. Den höchsten deutschen Anteil hat Berlin mit 41,4 %, den höchsten schwedischen Stockholm mit 35,9 % und den höchsten polnischen Warszawski stołeczny, die Hauptstadtregion Warschau, mit 32,4 %. Frankreich wäre beinahe in derselben Lage: Nur die Île-de-France, die Region um Paris, liegt mit 54,2 % über der Hälfte, die übrigen 26 französischen Regionen liegen sämtlich darunter.

Am anderen Ende liegt jede Region Kroatiens und Sloweniens über der Hälfte. Sjeverna Hrvatska im Norden Kroatiens hat mit 56,0 % den niedrigsten Anteil der vier kroatischen Regionen und liegt damit höher als die Spitzenregion Deutschlands, Polens oder Schwedens.

Dieselben Extreme ein Jahr zuvor

Die Rangfolge ist kein Zufall eines einzelnen Jahres. Im Jahr 2024 lagen dieselben fünf Regionen in derselben Reihenfolge vorn, Kreta damals mit 94,4 %. Auch vier der fünf niedrigsten waren dieselben. Die fünfte war Kujawsko-pomorskie, die Woiwodschaft Kujawien-Pommern im nördlichen Zentralpolen, die 2025 den sechstniedrigsten Anteil hat.

Anteil der Gäste aus dem Ausland an den Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, 2025

Kreta (EL) — 94,6 % der ÜbernachtungenKreta (EL)94,6Malta — 94,3 % der ÜbernachtungenMalta94,3Ionische Inseln (EL) — 93,5 % der ÜbernachtungenIonische Inseln (EL)93,5Zypern (CY) — 92,8 % der ÜbernachtungenZypern (CY)92,8Südliche Ägäis (EL) — 92,0 % der ÜbernachtungenSüdliche Ägäis (EL)92,0Świętokrzyskie (PL) — 5,0 % der ÜbernachtungenŚwiętokrzyskie (PL)5,0Sud-Vest Oltenia (RO) — 4,1 % der ÜbernachtungenSud-Vest Oltenia (RO)4,1Sud-Est (RO) — 3,9 % der ÜbernachtungenSud-Est (RO)3,9Mecklenburg-Vorpommern (DE) — 3,2 % der ÜbernachtungenMecklenburg-Vorpommern (DE)3,2Mayotte (FR) — 1,7 % der ÜbernachtungenMayotte (FR)1,7-9106% der Übernachtungen — die Achse beginnt nicht bei null
Anteil der Gäste aus dem Ausland an den Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, 2025
Land% der Übernachtungen
Kreta (EL)94,6
Malta94,3
Ionische Inseln (EL)93,5
Zypern (CY)92,8
Südliche Ägäis (EL)92,0
Świętokrzyskie (PL)5,0
Sud-Vest Oltenia (RO)4,1
Sud-Est (RO)3,9
Mecklenburg-Vorpommern (DE)3,2
Mayotte (FR)1,7
Anteil der Gäste aus dem Ausland an den Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, 2025. Die fünf höchsten und die fünf niedrigsten der 244 NUTS-2-Regionen mit Daten in den 27 Mitgliedstaaten. Quelle: Eurostat, tgs00111. Von Silver Data Lab abgeleitet: Übernachtungen von Gästen mit Wohnsitz im Ausland geteilt durch alle Übernachtungen, berechnet aus den von Eurostat veröffentlichten Zahlen. Die Regionaltabelle weist kein EU-Aggregat aus, daher wird keine Bezugszeile gezeigt.

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Was diese Zahlen nicht zeigen

Es zählt der Wohnsitz, wie weit die Reise auch sein mag
Gäste werden nach ihrem Wohnsitzland eingeordnet. Wer auf dem spanischen Festland lebt und auf den Kanarischen Inseln übernachtet oder im französischen Mutterland wohnt und auf La Réunion Urlaub macht, ist deshalb ein inländischer Gast. Insel- und Überseeregionen liegen trotzdem weit auseinander: Die Kanarischen Inseln kommen auf 87,7 %, Madeira auf 82,8 % und die Azoren auf 65,0 %, während in den fünf französischen Überseedepartements, von Martinique mit 16,2 % bis Mayotte mit 1,7 %, jeder Besucher aus dem Mutterland als Inländer zählt. Ein niedriger Anteil bedeutet dort nicht, dass die Gäste eine kurze Anreise hatten.
Nur gewerbliche Unterkünfte
Erfasst sind Hotels, Ferienunterkünfte und andere Unterkünfte für kurze Aufenthalte sowie Campingplätze. Übernachtungen bei Freunden oder Verwandten oder in der eigenen Zweitwohnung gehören nicht dazu. Laut den Metadaten von Eurostat dürfen die Mitgliedstaaten außerdem die kleinsten Betriebe unterhalb einer Mindestzahl an Schlafgelegenheiten von der Erhebung ausnehmen, und über Online-Plattformen gebuchte Aufenthalte erscheinen als eigene Reihe. Wo ein Land eine solche Schwelle anwendet, beschreibt der Anteil die Betriebe oberhalb dieser Schwelle.
Jede Region zählt einmal, ob groß oder klein
Eine NUTS-2-Region kann so klein sein wie Mayotte mit 135.824 Übernachtungen im Jahr 2025 oder so groß wie die Kanarischen Inseln mit 102,3 Millionen. Wo diese Seite Regionen zählt oder ordnet, zählt jede einmal, und so entscheiden 2.367 Übernachtungen über Mayottes letzten Platz. Melilla und Ceuta, die beiden spanischen Städte an der nordafrikanischen Küste, haben mit 138.504 und 144.453 die nächstkleineren Gesamtzahlen. In den fünf Mitgliedstaaten, die eine einzige Region bilden, ist der regionale Anteil faktisch der nationale.
Kein EU-Wert und keine Statuskennzeichen in den verwendeten Jahren
Die Regionaltabelle weist kein EU-Aggregat aus, deshalb nennt diese Seite keinen EU-Anteil: Die Regionen zu addieren ergäbe eine Zahl von Silver Data Lab anstelle einer Zahl der Quelle. Kein hier verwendeter Wert für 2024 oder 2025 trägt ein Statuskennzeichen von Eurostat; bei den EU-Regionen fallen alle geschätzten, wenig verlässlichen und vertraulichen Zellen der Tabelle in das Jahr 2021 oder früher. Regionen unter nicht mehr gültigen Codes, für die die Tabelle nur Werte früherer Jahre enthält, bleiben außen vor.

Häufige Fragen

Welche EU-Region ist am stärksten auf Gäste aus dem Ausland angewiesen?
Kreta, die griechische Inselregion: Im Jahr 2025 entfielen dort 94,6 % der Übernachtungen in touristischen Unterkünften auf Gäste mit Wohnsitz außerhalb Griechenlands. Dahinter folgen Malta mit 94,3 % und die Ionischen Inseln (Ionia Nisia) mit 93,5 %. Die Anteile hat Silver Data Lab aus den Übernachtungszahlen von Eurostat abgeleitet.
Wo sind ausländische Gäste am seltensten?
Auf Mayotte, dem französischen Überseedepartement im Indischen Ozean, mit 1,7 % bei einer sehr kleinen Gesamtzahl an Übernachtungen. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern an der deutschen Ostseeküste mit 3,2 % von 30,0 Millionen Übernachtungen und Sud-Est im Südosten Rumäniens mit 3,9 %.
In welchem Land liegen die Regionen am weitesten auseinander?
In Griechenland. Zwischen den 94,6 % Kretas und den 14,5 % Westmakedoniens im Nordwesten des Landes liegen 80,1 Prozentpunkte, die größte Spanne zwischen höchster und niedrigster Region in einem Mitgliedstaat. Spanien folgt mit 76,3 Punkten zwischen den Balearen und Kastilien-La Mancha.
Ist ein ausländischer Gast dasselbe wie ein ausländischer Staatsangehöriger?
Nein. Eurostat ordnet Gäste nach dem Wohnsitzland ein, nicht nach der Staatsangehörigkeit. Wer im Ausland lebt und im Urlaub in sein Herkunftsland reist, ist dort ein ausländischer Gast, wer als ausländischer Staatsangehöriger im Land lebt, ein inländischer. Inländisch ist auch, wer auf dem französischen oder spanischen Festland wohnt und die Überseegebiete oder Inselregionen des eigenen Landes besucht.

Methodische Anmerkung

Die Tabelle misst die Zahl der Übernachtungen von Gästen in touristischen Beherbergungsbetrieben jeder NUTS-2-Region, aufgeteilt nach dem Wohnsitzland des Gastes in Ansässige des meldenden Landes, Ansässige anderer Länder und die Summe aus beiden. Die Betriebe gehören zu drei Gruppen der NACE, der Klassifikation der Wirtschaftszweige: Hotels und ähnliche Beherbergungsbetriebe; Ferienunterkünfte und andere Unterkünfte für kurze Aufenthalte; Campingplätze sowie Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen. Diese Seite verwendet die Zahlen der ausländischen und aller Übernachtungen für 2024 und 2025 in den 244 Regionen der 27 Mitgliedstaaten, die in beiden Jahren beide Werte aufweisen.

Das Jahr 2025 ist das jüngste der Tabelle und das Bezugsjahr der Rangfolge. Das Jahr 2024 dient allein der Prüfung, ob die Extreme der Rangfolge von einem Jahr zum nächsten Bestand haben.

Silver Data Lab hat aus den veröffentlichten Zahlen Folgendes abgeleitet: den Anteil der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland, also ausländische Übernachtungen geteilt durch alle Übernachtungen, für jede Region in den Jahren 2024 und 2025, einschließlich aller Werte der Rangfolge; die Abstände in Prozentpunkten zwischen der höchsten und der niedrigsten Region jedes Mitgliedstaats sowie zwischen der ersten und der zweiten Region eines Landes; die Zahl der Regionen ab 90 %, über der Hälfte und unter 10 % samt ihrer Aufteilung nach Ländern; die Zahl der Mitgliedstaaten, in denen die Hauptstadtregion, keine Region oder jede Region eine bestimmte Position einnimmt; die im Text beschriebenen Rangplätze; und die Rundung der Übernachtungszahlen auf Millionen. Alle übrigen Zahlen sind so, wie sie hier stehen, von Eurostat veröffentlicht.

Quelldaten

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Zitierhinweis

Nennen Sie neben der Studie auch den Datenstand: Die Zahlen auf dieser Seite sind die an den unten genannten Tagen extrahierten.

Silver Data Lab Research Desk (2026). Kreta hat mit 94,6 % den EU-weit höchsten Anteil an Übernachtungen von Auslandsgästen. Silver Data Lab, veröffentlicht am 08. Oktober 2026, zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026. https://www.silverdatalab.com/de/studien/auslaendische-gaeste-nach-regionen-in-der-eu

  • Daten: Eurostat, Nights spent at tourist accommodation establishments by NUTS 2 region (tgs00111), Filter freq=A, c_resid=FOR, TOTAL, unit=NR, nace_r2=I551-I553, time=2024, 2025; extrahiert am 2026-10-21; Quelle zuletzt aktualisiert am 2026-10-20. https://doi.org/10.2908/tgs00111

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