Nur 9,1 % der jungen Rumänen mit Berufsabschluss lernten mindestens einen Monat im Betrieb
Silver Data Lab Research Desk · Statistische Analyse · Veröffentlicht am 25. Oktober 2026
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- Datenquelle
- Eurostat
- Berichtszeitraum
- 2025
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Oktober 2026
Am 25. Oktober 2026 erneut mit der Quelle abgeglichen. Kein Wert seiner Datensätze hat sich zwischen den von uns aufbewahrten Momentaufnahmen verändert. Alle beobachteten Revisionen →
Wichtigste Zahlen
- 2025 hatten in Rumänien 9,1 % der 20- bis 34-Jährigen, die vor Kurzem eine Berufsausbildung abgeschlossen hatten, im Rahmen der Ausbildung mindestens einen Monat an einem echten Arbeitsplatz verbracht. Seit 2021 hat Rumänien Jahr für Jahr den niedrigsten Anteil aller Mitgliedstaaten, für die ein Wert veröffentlicht ist.
- In den Niederlanden liegt der Anteil bei 95,4 % und damit, wie sich aus beiden Werten errechnen lässt, mehr als zehnmal so hoch wie in Rumänien; EU-weit beträgt er 66,0 %, das sind etwa zwei von drei jungen Berufsabsolventen.
- Von den 17 Mitgliedstaaten, bei denen Eurostat den Wert für 2025 nicht als wenig zuverlässig kennzeichnet, liegen neun über dem EU-Wert und acht darunter: Auf die Niederlande folgen Frankreich mit 93,2 % und Österreich mit 86,4 %, die niedrigsten Anteile nach Rumänien haben Tschechien mit 15,2 % und Italien mit 22,0 %.
- Unter diesen 17 überwiegen Praxisphasen von sieben Monaten oder mehr nur in den Niederlanden, in Österreich und in Dänemark, wo 83,5 %, 72,2 % und 68,3 % der jungen Absolventen eine solche hatten; für den dänischen Wert weist Eurostat einen Zeitreihenbruch aus. In den übrigen 14 entfällt mehr als die Hälfte des Anteils auf Praxisphasen von einem bis sechs Monaten, wie sich aus dem Vergleich der beiden veröffentlichten Werte ableiten lässt.
- Italiens Anteil sank von 31,8 % im Jahr 2021 auf 22,0 % im Jahr 2025, ohne zwischendurch ein einziges Mal zu steigen: ein errechneter Rückgang um 9,8 Prozentpunkte und der stärkste unter den zehn Mitgliedstaaten, deren Zeitreihe seit 2021 weder einen Bruch noch einen als wenig zuverlässig gekennzeichneten Wert aufweist. Am stärksten stieg der Anteil Litauens, von 48,7 % auf 62,1 %.

Von fast allen bis zu nicht einmal jedem Zehnten
2025 hatten 9,1 % der jungen Menschen in Rumänien, die vor Kurzem eine Berufsausbildung abgeschlossen hatten, im Rahmen ihrer Ausbildung mindestens einen Monat an einem echten Arbeitsplatz gearbeitet. In den Niederlanden waren es 95,4 %, mehr als zehnmal so viele: Das Verhältnis der beiden Werte, 10,5, ist hier aus den von Eurostat veröffentlichten Anteilen abgeleitet. In der Europäischen Union insgesamt waren es 66,0 %, etwa zwei von drei jungen Berufsabsolventen. Die Anteile stammen von Eurostat; jedes Verhältnis, jede Veränderung zwischen zwei Jahren und jede Anzahl von Mitgliedstaaten auf dieser Seite hat Silver Data Lab daraus berechnet.
Wen die Zahlen erfassen
Berufliche Bildungsgänge bereiten auf einen bestimmten Beruf oder ein Handwerk vor, anders als die allgemeinbildende Schule. Erfasst sind hier 20- bis 34-Jährige, deren höchster Abschluss ein beruflicher ist — aus den oberen Klassen der Sekundarstufe oder aus einem daran anschließenden Bildungsgang, der noch nicht zur Hochschulbildung zählt — und die ihn in den drei Jahren vor ihrer Befragung erworben haben. Eurostat zählt sie unabhängig davon, ob sie seither eine weitere Ausbildung oder eine Weiterbildung begonnen haben. Die Zahl beschreibt also Menschen, die den Abschluss bereits haben, nicht Menschen, die noch auf ihn hinarbeiten.
Gezählt wird eine Praxisphase: Arbeitserfahrung an einem Arbeitsplatz, ob in einem Unternehmen, einer öffentlichen Einrichtung oder einer gemeinnützigen Organisation. Sie muss Teil des Bildungsgangs gewesen sein, der zum Abschluss führte, und mindestens einen Monat gedauert haben. Ob sie verpflichtend war oder freiwillig, spielt keine Rolle. Praktische Ausbildung, die vollständig in der Schule stattfindet, zählt nicht, ganz gleich, wie viel davon ein Bildungsgang enthält. Eurostat spricht hier von arbeitsbasiertem Lernen, also vom Lernen an einem echten Arbeitsplatz.
Die Zahlen stammen aus der EU-Arbeitskräfteerhebung, die in jedem Mitgliedstaat Menschen in Privathaushalten befragt; jeder Anteil ist daher eine Schätzung auf Grundlage einer Stichprobe.
Wo eine Praxisphase die Regel ist und wo nicht
Siebzehn Mitgliedstaaten haben für 2025 einen Wert, den Eurostat nicht als wenig zuverlässig kennzeichnet, und alle folgenden Zählungen und Rangfolgen beziehen sich auf sie. An der Spitze stehen die Niederlande mit 95,4 %, vor Frankreich mit 93,2 % und Österreich mit 86,4 %. Portugal kommt auf 80,9 %, Dänemark auf 79,9 % — ein Wert, für den Eurostat einen Zeitreihenbruch ausweist — und Finnland auf 79,6 %; damit liegen sechs der 17 über 75 %. Slowenien mit 72,0 %, Estland mit 68,2 % und Schweden mit 67,3 % komplettieren die neun über dem EU-Wert.
Acht liegen darunter. Litauen kommt auf 62,1 %; Belgien mit 51,6 % und die Slowakei mit 50,7 % liegen knapp über der Hälfte. Kroatiens Anteil beträgt 38,7 %, der griechische 25,8 %. Italien mit 22,0 %, Tschechien mit 15,2 % und Rumänien mit 9,1 % haben die drei niedrigsten Anteile. Der rumänische Anteil lag in allen fünf Jahren der Tabelle zwischen 7,1 % und 9,1 %, und in jedem dieser Jahre war er der niedrigste aller Mitgliedstaaten mit veröffentlichtem Wert, gekennzeichnete Werte eingeschlossen.
Bei sieben Mitgliedstaaten kennzeichnet Eurostat den Wert für 2025 als wenig zuverlässig, und sie bleiben bei den Zählungen außen vor: Deutschland mit 93,0 %, Spanien mit 91,8 %, Polen mit 67,5 %, Malta mit 50,6 %, Ungarn mit 43,1 %, Irland mit 29,9 % und Zypern mit 25,0 %. Keiner dieser Werte liegt unter dem italienischen, und Deutschland und Spanien lägen zwischen Frankreich und Österreich; der deutsche Wert ist in jedem Jahr der Tabelle so gekennzeichnet. Bulgarien, Lettland und Luxemburg haben für 2025 keinen veröffentlichten Wert. Ihre Felder sind in der Quelle leer, und das ist nicht dasselbe wie null.
Was die Rangfolge nicht erklären kann
Die Tabelle hält fest, ob die jungen Absolventen eine Praxisphase hatten, nicht, warum ihre Bildungsgänge eine vorsahen oder nicht. Weil Ausbildung innerhalb der Schule nicht unter die Definition fällt, würde ein Land, dessen berufliche Bildungsgänge praktische Fertigkeiten vor allem in Schulwerkstätten vermitteln, einen niedrigen Anteil verzeichnen, ganz gleich, wie viel praktische Ausbildung diese Bildungsgänge enthalten. Diese Studie erklärt die Platzierung keines Landes, und die Zahlen sagen nichts darüber aus, wie gut die berufliche Bildung in einem Land ist.
Ein Monat zählt so viel wie ein Jahr
Im Gesamtanteil zählt eine Praxisphase von einem Monat genauso viel wie eine, die ein Jahr oder länger dauert. Der Datensatz edat_lfs_9919, aus dem die Tabelle stammt, teilt denselben Anteil in Praxisphasen von einem bis sechs Monaten und solche von sieben Monaten oder mehr auf. Im Jahr 2025 hatten EU-weit 39,0 % der jungen Berufsabsolventen eine Praxisphase von sieben Monaten oder mehr und 26,9 % eine von einem bis sechs Monaten; zusammen ergeben beide bis auf Rundungsdifferenzen den Gesamtanteil von 66,0 %.
In drei der 17 Mitgliedstaaten überwiegen die langen Praxisphasen. In den Niederlanden hatten 83,5 % der jungen Absolventen eine von sieben Monaten oder mehr und 11,9 % eine kürzere. In Österreich lauten die beiden Werte 72,2 % und 14,2 %, in Dänemark, wo Eurostat für beide einen Zeitreihenbruch ausweist, 68,3 % und 11,5 %. In jedem der übrigen 14 entfällt mehr als die Hälfte des Gesamtanteils auf Praxisphasen von einem bis sechs Monaten — ein Vergleich, der aus den beiden veröffentlichten Werten abgeleitet ist.
Frankreich, beim Gesamtanteil an zweiter Stelle, gehört zu den 14: 54,2 % seiner jungen Absolventen hatten eine Praxisphase von einem bis sechs Monaten und 39,0 % eine von sieben Monaten oder mehr. In Portugal hatten 70,4 % eine Praxisphase von einem bis sechs Monaten, bei einem Gesamtanteil von 80,9 %; in Slowenien sind es 62,2 % bei 72,0 % und in Litauen 60,4 % bei 62,1 %. In Italien entfallen die 22,0 % fast vollständig auf kurze Praxisphasen: 20,7 % der jungen Absolventen hatten eine von einem bis sechs Monaten.
Auf EU-Ebene überwiegen die längeren Praxisphasen, mit 39,0 % gegenüber 26,9 %. Der EU-Wert ist die Schätzung von Eurostat für die Union als Ganzes, einschließlich der zehn Mitgliedstaaten, die in diesem Vergleich fehlen, und muss daher nicht dem Muster der 17 folgen. Ist der Wert eines Mitgliedstaats für lange oder kurze Praxisphasen als wenig zuverlässig gekennzeichnet oder nicht veröffentlicht, wird er nicht verwendet.
Fünf Jahre und zehn Zeitreihen, die sich durchgehend verfolgen lassen
Die Tabelle beginnt 2021, als die EU-Arbeitskräfteerhebung auf einen neuen Rechtsrahmen umgestellt wurde, und Eurostat kennzeichnet jeden Wert von 2021 als Zeitreihenbruch; deshalb wird hier keine Zahl mit einem früheren Jahr verglichen. Bei zehn Mitgliedstaaten mit veröffentlichten Werten weist die Zeitreihe später einen weiteren Bruch auf: in der Slowakei 2022, in Polen und Slowenien 2023, in Belgien, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien und Frankreich 2024 und in Dänemark 2025. Bei anderen ist mindestens ein Jahr als wenig zuverlässig gekennzeichnet, oder es fehlen Werte für einzelne Jahre. Nur zehn Zeitreihen sind lückenlos, ohne Bruch nach 2021 und ohne als wenig zuverlässig gekennzeichneten Wert: die von Tschechien, Estland, Kroatien, Italien, Litauen, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Rumänien und Schweden. Nur für sie wird die Veränderung gemessen, und zwar in Prozentpunkten, also als Differenz zweier Prozentsätze.
Zwischen 2021 und 2025 stiegen fünf der zehn Anteile, fünf sanken. Am stärksten sank der italienische: von 31,8 % auf 25,9 % im Jahr 2022, unverändert im Jahr 2023, dann auf 24,7 % im Jahr 2024 und 22,0 % im Jahr 2025, insgesamt um 9,8 Prozentpunkte. Italien ist zudem unter den zehn der einzige Mitgliedstaat, dessen Anteil in keinem Jahr stieg. Der tschechische Anteil sank um 6,0 Prozentpunkte, von 21,2 % auf 15,2 %, der österreichische um 5,4, von 91,8 % auf 86,4 %, und der estnische um 5,3, von 73,5 % auf 68,2 %, nachdem er im Jahr 2023 noch bei 83,7 % gelegen hatte. Der kroatische hat sich kaum bewegt und blieb zwischen 38,3 % und 39,7 %, der niederländische zwischen 94,3 % und 95,4 %. Am stärksten stieg der litauische, um 13,4 Prozentpunkte von 48,7 % auf 62,1 %, vor dem portugiesischen mit 4,1, von 76,8 % auf 80,9 %.
Der EU-Wert lag im Jahr 2021 bei 60,3 % und im Jahr 2022 bei 60,1 % und stieg dann auf 64,4 % im Jahr 2023, 65,2 % im Jahr 2024 und 66,0 % im Jahr 2025. Der größte Teil dieses Anstiegs, 5,1 seiner 5,9 Prozentpunkte seit 2022, entfiel auf die beiden Jahre, in denen die polnische und die französische Zeitreihe einen Bruch aufweisen. Der polnische Anteil stieg von 16,3 % im Jahr 2022 auf 58,4 % im Jahr 2023, einen Wert, der zugleich als Zeitreihenbruch und als wenig zuverlässig gekennzeichnet ist, und der französische von 68,3 % im Jahr 2023 auf 82,4 % im Jahr 2024, ebenfalls bei einem Zeitreihenbruch; auch die slowenische Zeitreihe hat 2023 einen Bruch, fünf weitere haben ihn 2024 und die dänische 2025. Die EU-Reihe selbst ist nach 2021 nicht gekennzeichnet, doch diese Studie stellt ihren Anstieg nicht als Fortschritt dar, weil sich aus den Zahlen nicht trennen lässt, wie viel davon auf eine echte Veränderung bei den Absolventen zurückgeht und wie viel auf diese Brüche.
Junge Berufsabsolventen mit mindestens einem Monat am Arbeitsplatz im Rahmen ihrer Ausbildung, 2025
| Land | % der jungen Berufsabsolventen von 20 bis 34 Jahren | Abstand zum EU-WertProzentpunkte, abgeleiteter Wert |
|---|---|---|
| Niederlande | 95,4 | +29,4 |
| Frankreich | 93,2 | +27,2 |
| Österreich | 86,4 | +20,4 |
| Europäische UnionAggregat | 66,0 | — |
| Italien | 22,0 | −44,0 |
| Tschechien | 15,2 | −50,8 |
| Rumänien | 9,1 | −56,9 |
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Veränderung des Anteils junger Berufsabsolventen mit mindestens einem Monat an einem Arbeitsplatz, 2021 bis 2025
| Land | Prozentpunkte (abgeleitet) |
|---|---|
| Litauen | 13,4 |
| Portugal | 4,1 |
| Rumänien | 2,0 |
| Schweden | 1,4 |
| Niederlande | 0,3 |
| Kroatien | -0,8 |
| Estland | -5,3 |
| Österreich | -5,4 |
| Tschechien | -6,0 |
| Italien | -9,8 |
Diese Tabelle als Daten: CSV · JSON
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Was diese Zahlen nicht zeigen
- Junge Absolventen von 20 bis 34 Jahren
- Erfasst sind 20- bis 34-Jährige, deren höchster Abschluss ein beruflicher der Sekundarstufe II oder des postsekundären Bereichs unterhalb der Hochschulbildung ist und in den drei vorangegangenen Jahren erworben wurde. Niemand unter 20 gehört dazu, ganz gleich, wann er seinen Abschluss gemacht hat, und wer seither einen höheren Abschluss erworben hat, fällt heraus. Eurostat zählt diese Absolventen unabhängig davon, ob sie derzeit in Aus- oder Weiterbildung sind; die Zahl beschreibt also die Bildungsgänge, die sie abgeschlossen haben, nicht das heutige Angebot.
- Ein Monat am Arbeitsplatz, nicht jede praktische Ausbildung
- Der Indikator erfasst Arbeitserfahrung von mindestens einem Monat an einem Arbeitsplatz, die Teil des Bildungsgangs war, ob verpflichtend oder freiwillig. Praktische Ausbildung, die vollständig in der Schule stattfindet, zählt nicht, und im Gesamtanteil zählt eine Praxisphase von einem Monat so viel wie eine, die Jahre dauert. Ein niedriger Anteil besagt daher, dass wenige junge Absolventen eine solche Praxisphase hatten, nicht, dass ihren Bildungsgängen praktische Ausbildung fehlte. Die Aufteilung nach Dauer stammt aus dem Quelldatensatz edat_lfs_9919 und wird nur für 2025 verwendet.
- Sieben wenig zuverlässige Werte, drei fehlende
- Eurostat kennzeichnet sieben der nationalen Werte für 2025 als wenig zuverlässig, nämlich die von Deutschland, Irland, Spanien, Zypern, Ungarn, Malta und Polen, und veröffentlicht keinen für Bulgarien, Lettland oder Luxemburg. Alle Zählungen, Rangfolgen und Vergleiche beziehen sich hier auf die 17 übrigen Mitgliedstaaten; die gekennzeichneten Werte werden mit diesem Hinweis genannt und nie in eine Rangfolge aufgenommen. Die Werte für lange und kurze Praxisphasen sind noch häufiger gekennzeichnet oder nicht veröffentlicht; verwendet werden nur Werte, die nicht als wenig zuverlässig gekennzeichnet sind.
- Eine kurze Zeitreihe mit vielen Brüchen
- Die Zeitreihe beginnt 2021, im ersten Jahr des neuen Rechtsrahmens der EU-Arbeitskräfteerhebung, und bei zehn Mitgliedstaaten mit veröffentlichten Werten weist sie zwischen 2022 und 2025 einen weiteren Bruch auf. Veränderungen werden nur für die zehn Mitgliedstaaten gemessen, deren Zeitreihe lückenlos ist, keinen späteren Bruch aufweist und keinen als wenig zuverlässig gekennzeichneten Wert enthält. Der Anstieg des EU-Werts seit 2022 wird nicht als Fortschritt gewertet, weil er größtenteils mit den Brüchen in der polnischen und der französischen Zeitreihe zusammenfällt.
- Befragungsangaben und nationale Einstufung der Abschlüsse
- Die Anteile sind Schätzungen aus einer Haushaltsbefragung und beruhen auf den Angaben zum Bildungsgang jeder Person, nicht auf Unterlagen von Schulen oder Arbeitgebern. Welche Abschlüsse auf diesen Stufen als beruflich gelten, richtet sich nach der internationalen Bildungsklassifikation, so wie jedes Land sie anwendet. Die Metadaten von Eurostat halten etwa fest, dass der Abschluss der österreichischen berufsbildenden höheren Schulen seit 2014 der ersten Stufe des Tertiärbereichs zugeordnet ist; seine Inhaber gehören damit nicht zu dieser Gruppe.
- Frauen und Männer
- Eurostat veröffentlicht den Anteil auch getrennt für Frauen und Männer, auf EU-Ebene 65,3 % bzw. 66,5 % im Jahr 2025. Mehrere nationale Werte nach Geschlecht sind als wenig zuverlässig gekennzeichnet oder nicht veröffentlicht, und die Studie zieht keinen Vergleich zwischen Frauen und Männern.
Häufige Fragen
- Wie viele Berufsabsolventen in der EU haben an einem echten Arbeitsplatz gelernt?
- 66,0 % im Jahr 2025: Etwa zwei von drei 20- bis 34-Jährigen, die in den drei Jahren zuvor einen beruflichen Abschluss unterhalb der Hochschulbildung erworben hatten, hatten im Rahmen ihrer Ausbildung mindestens einen Monat an einem Arbeitsplatz verbracht. Praktische Ausbildung, die vollständig in der Schule stattfindet, wird nicht gezählt.
- Welches EU-Land hat den höchsten Anteil?
- Die Niederlande mit 95,4 %, unter den 17 Mitgliedstaaten, bei denen Eurostat den Wert für 2025 nicht als wenig zuverlässig kennzeichnet; es folgen Frankreich mit 93,2 % und Österreich mit 86,4 %. Deutschland mit 93,0 % und Spanien mit 91,8 % sind so gekennzeichnet und werden hier nicht in die Rangfolge aufgenommen.
- Warum ist der Anteil in Rumänien so niedrig?
- Die Tabelle sagt es nicht, und diese Studie nennt keinen Grund. Sie zeigt, dass Rumänien in jedem Jahr von 2021 bis 2025 den niedrigsten Anteil aller Mitgliedstaaten mit veröffentlichtem Wert hatte, zwischen 7,1 % und 9,1 %. Weil praktische Ausbildung in der Schule nicht unter die Definition fällt, misst die Zahl die Zeit an einem Arbeitsplatz, nicht, wie viel praktische Ausbildung ein Bildungsgang enthält.
- Zählt eine kurze Praxisphase so viel wie eine lange?
- Im Gesamtanteil ja: Ein Monat zählt wie ein Jahr. Der Quelldatensatz unterscheidet beide, und im Jahr 2025 hatten EU-weit 39,0 % der jungen Berufsabsolventen eine Praxisphase von sieben Monaten oder mehr und 26,9 % eine von einem bis sechs Monaten. Unter den 17 hier verglichenen Mitgliedstaaten überwiegen lange Praxisphasen nur in den Niederlanden, in Österreich und in Dänemark.
- Steigt der Anteil?
- Der EU-Wert stieg von 60,1 % im Jahr 2022 auf 66,0 % im Jahr 2025, doch der größte Teil des Anstiegs fällt mit Brüchen in der polnischen und der französischen Zeitreihe zusammen und wird hier nicht als Fortschritt gewertet. Von den zehn Mitgliedstaaten, deren Zeitreihe sich ohne Bruch und ohne Hinweis auf geringe Zuverlässigkeit verfolgen lässt, stieg der Anteil in fünf und sank in fünf; am stärksten sank der italienische, um errechnete 9,8 Prozentpunkte auf 22,0 %.
- Sind die erfassten Absolventen noch in Ausbildung?
- Einige vielleicht schon. Eurostat zählt die jungen Absolventen unabhängig davon, ob sie seither eine weitere Ausbildung oder eine Weiterbildung begonnen haben; die Zahl beschreibt also die beruflichen Bildungsgänge, die sie abgeschlossen haben, nicht die, die sie vielleicht gerade besuchen.
Methodische Anmerkung
Die Studie misst den Anteil der 20- bis 34-Jährigen, deren höchster Abschluss ein beruflicher der Sekundarstufe II oder des postsekundären, nicht tertiären Bereichs ist (ISCED-2011-Stufen 35 und 45), erworben in den drei Jahren vor der Erhebung, und die angeben, im Rahmen des dazu führenden Bildungsgangs mindestens einen Monat Arbeitserfahrung an einem Arbeitsplatz gesammelt zu haben. Eurostat veröffentlicht diesen Anteil in der Tabelle tps00215 für jedes Jahr von 2021 bis 2025, für beide Geschlechter zusammen sowie getrennt für Frauen und Männer. Die Werte stammen aus der EU-Arbeitskräfteerhebung, erfassen Menschen in Privathaushalten und beruhen auf dem Datensatz edat_lfs_9919, der denselben Anteil zusätzlich in Arbeitserfahrung von einem bis sechs Monaten und von sieben Monaten oder mehr aufteilt; diese Aufteilung wird für 2025 aus edat_lfs_9919 übernommen, und jeder Wert von tps00215 für beide Geschlechter zusammen stimmt mit dem Wert von edat_lfs_9919 für dasselbe Land und dasselbe Jahr überein. Der EU-Wert ist der eigene Wert von Eurostat für die 27 Mitgliedstaaten.
Die Anteile werden so wiedergegeben, wie Eurostat sie veröffentlicht: Der dänische Zeitreihenbruch von 2025, der französische von 2024 sowie der polnische Zeitreihenbruch und die geringe Zuverlässigkeit von 2023 werden dort genannt, wo diese Werte vorkommen, und die sieben gekennzeichneten Werte für 2025 werden als solche ausgewiesen. Silver Data Lab hat nur Folgendes abgeleitet: das Verhältnis des niederländischen Anteils zum rumänischen; die Beschreibung des EU-Anteils als etwa zwei von drei; den Anstieg des EU-Werts von 2022 bis 2024 und bis 2025 in Prozentpunkten; die Veränderung in Prozentpunkten zwischen 2021 und 2025 sowie die Jahre, in denen jeder Anteil stieg, für die zehn Mitgliedstaaten, deren Zeitreihe lückenlos ist, nach 2021 keinen Bruch aufweist und keinen als wenig zuverlässig gekennzeichneten Wert enthält; die Spannen des rumänischen, des kroatischen und des niederländischen Anteils über die fünf Jahre; den Vergleich des Anteils von Praxisphasen von einem bis sechs Monaten mit der Hälfte des Gesamtanteils für jeden Mitgliedstaat, im Fall Italiens mit dem ganzen Gesamtanteil, sowie des niederländischen, des österreichischen und des dänischen Anteils von Praxisphasen von sieben Monaten oder mehr mit der Hälfte des jeweiligen Gesamtanteils; die Prüfung, dass die beiden EU-Teilwerte bis auf Rundungsdifferenzen den EU-Gesamtanteil ergeben; und die Zahl der Mitgliedstaaten über oder unter dem EU-Wert, über 75 %, mit einem Bruch in ihrer Zeitreihe nach 2021, mit steigendem oder sinkendem Anteil oder mit überwiegend langen oder überwiegend kurzen Praxisphasen. Jede Zählung, jeder Rang und jeder Superlativ bezieht sich auf die 17 Mitgliedstaaten, deren Wert für 2025 nicht als wenig zuverlässig gekennzeichnet ist; Deutschland, Irland, Spanien, Zypern, Ungarn, Malta und Polen sind gekennzeichnet, und Bulgarien, Lettland und Luxemburg haben keinen Wert. Rumäniens Position als Schlusslicht in jedem Jahr und die Stelle, an der jeder gekennzeichnete Wert für 2025 läge, werden anhand aller Mitgliedstaaten mit veröffentlichtem Wert geprüft, die gekennzeichneten eingeschlossen. Die Metadaten von Eurostat führen diesen Indikator unter denen, für die die Entschließung des Rates zu einem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung im Hinblick auf den europäischen Bildungsraum und darüber hinaus (2021-2030) ein Ziel auf EU-Ebene festlegt; weder die Metadaten noch die Tabelle nennen den Wert dieses Ziels, und hier wird keiner angegeben.
Quelldaten
Diese Studie stützt sich auf 2 Datensätze von Eurostat. Jeder lässt sich im jeweiligen Katalog einsehen und erneut herunterladen; die unten genannten Filter sind die angewandten.
Exposure of VET graduates to work-based learning
tps00215
- Angewandte Filter:
- freq=A · training=TOTAL · workstud=WE · duration=Y_LE3 · isced11=ED35_45 · age=Y20-34 · unit=PC · sex=T, F, M
- Abgerufen am:
- 2026-10-25
- Quelle aktualisiert am:
- 2026-09-10
Population aged 20-34 in private households with work experience while studying by educational attainment level and years since completion of highest level of education
edat_lfs_9919
- Angewandte Filter:
- freq=A · training=TOTAL · workstud=WE, SHORT, LONG · duration=Y_LE3 · isced11=ED35_45 · age=Y20-34 · sex=T · unit=PC
- Abgerufen am:
- 2026-10-25
- Quelle aktualisiert am:
- 2026-09-10
Daten herunterladen
Die Daten, auf denen die soeben gelesene Studie beruht, genau so abgerufen und archiviert.
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Daten für Member herunterladbar
Zitierhinweis
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Silver Data Lab Research Desk (2026). Nur 9,1 % der jungen Rumänen mit Berufsabschluss lernten mindestens einen Monat im Betrieb. Silver Data Lab, veröffentlicht am 25. Oktober 2026, zuletzt aktualisiert am 25. Oktober 2026. https://www.silverdatalab.com/de/studien/arbeitsbasiertes-lernen-in-der-eu
- Daten: Eurostat, Exposure of VET graduates to work-based learning (tps00215), Filter freq=A, training=TOTAL, workstud=WE, duration=Y_LE3, isced11=ED35_45, age=Y20-34, unit=PC, sex=T, F, M; extrahiert am 2026-10-25; Quelle zuletzt aktualisiert am 2026-09-10. https://doi.org/10.2908/tps00215
- Daten: Eurostat, Population aged 20-34 in private households with work experience while studying by educational attainment level and years since completion of highest level of education (edat_lfs_9919), Filter freq=A, training=TOTAL, workstud=WE, SHORT, LONG, duration=Y_LE3, isced11=ED35_45, age=Y20-34, sex=T, unit=PC; extrahiert am 2026-10-25; Quelle zuletzt aktualisiert am 2026-09-10. https://doi.org/10.2908/edat_lfs_9919
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