Kein EU-Land gibt einen größeren Teil seiner Sozialausgaben für Familien aus als Polen
Silver Data Lab Research Desk · Statistische Analyse · Veröffentlicht am 08. Oktober 2026
- Datenquelle
- Eurostat
- Berichtszeitraum
- 2025
- Zuletzt aktualisiert
- 24. Oktober 2026
Am 24. Oktober 2026 erneut mit der Quelle abgeglichen. 561 Werte seiner Datensätze haben sich zwischen den Momentaufnahmen verändert, 132 davon auf dieser Seite genannte Zahlen. Alle beobachteten Revisionen →
Wichtigste Zahlen
- Auf die Funktion Familie und Kinder entfielen 2025 in der EU 8,7 % aller Sozialschutzleistungen, nach 8,0 % im Jahr 2015. Wie alle Werte für 2025 in den beiden Tabellen von Eurostat ist auch dieser ein Schätzwert.
- Den größten Anteil erhielten Familien in Polen mit 15,0 %, gefolgt von Luxemburg mit 13,9 % und Deutschland mit 11,8 %. Am kleinsten war er in Griechenland mit 4,6 %; davor lagen Zypern mit 4,8 % und Spanien mit 5,4 %.
- Rechnet man je Einwohner in Kaufkraftstandards (KKS), einer Einheit, die Preisunterschiede zwischen den Ländern ausgleicht, ändert sich die Reihenfolge: Luxemburg gab 2.882 aus, Deutschland 1.782 und Dänemark 1.495, gegenüber 996 in der EU. Polen rutscht mit 1.312 auf Platz fünf ab, knapp vor Finnland.
- Dreizehn Mitgliedstaaten geben Familien einen größeren Teil ihrer Leistungen als die EU, doch nur sieben von ihnen wenden auch je Einwohner mehr auf. Die übrigen sechs liegen beim ersten Maß über der EU und beim zweiten darunter, und der Anteil Bulgariens stimmt auf zwei Nachkommastellen genau mit dem der EU überein; die Zahl der Länder hat jeweils Silver Data Lab abgeleitet.
- Griechenland ist bei beiden Maßen Schlusslicht, mit 288 KKS je Einwohner. Der luxemburgische Betrag ist fast zehnmal so hoch wie der griechische, der größte Anteil dagegen gut dreimal so groß wie der kleinste – zwei von Silver Data Lab abgeleitete Verhältnisse. Eurostat weist darauf hin, dass die Werte je Einwohner für Luxemburg zu hoch ausfallen, weil das Land einen erheblichen Teil seiner Leistungen an Menschen zahlt, die im Ausland leben.

Was zur Funktion Familie gehört
Alle Mitgliedstaaten melden ihre Sozialschutzausgaben in einem gemeinsamen Kontensystem an Eurostat, dem ESSOSS, dem Europäischen System der integrierten Sozialschutzstatistik. Darin wird jede Leistung dem Risiko oder Bedürfnis zugeordnet, das sie abdecken soll. Es gibt acht solcher Kategorien, die sogenannten Funktionen: Krankheit und Gesundheitsversorgung, Invalidität, Alter, Hinterbliebene, Familie und Kinder, Arbeitslosigkeit, Wohnen sowie anderweitig nicht erfasste soziale Ausgrenzung.
Diese Seite befasst sich mit der Funktion Familie und Kinder. Bei den Geldleistungen gehören dazu Familien- und Kindergeld, Leistungen während der Elternzeit und Einkommenshilfen rund um die Geburt eines Kindes; bei den Sachleistungen die Kindertagesbetreuung sowie Unterbringung und Haushaltshilfe für Familien.
Eurostat veröffentlicht die Daten zu dieser Funktion in zwei Formen, und diese Seite nutzt beide. Die erste ist ein Anteil: die Leistungen für Familie und Kinder in Prozent aller Sozialschutzleistungen, woran sich ablesen lässt, wie ein Land das aufteilt, was es auszahlt. Die zweite ist ein Niveau: der Betrag je Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards (KKS). Der KKS ist eine künstliche Währungseinheit. Die Umrechnung gleicht die Unterschiede im Preisniveau zwischen den Ländern aus, sodass man mit einem KKS in jedem Mitgliedstaat dieselbe Menge an Waren und Dienstleistungen kaufen kann und sich Beträge in KKS über Grenzen hinweg vergleichen lassen. Der Anteil gibt Auskunft über Prioritäten, das Niveau über den Umfang der Unterstützung, und beide müssen nicht dasselbe Bild ergeben. Beide Tabellen enthalten inzwischen für jeden Mitgliedstaat und für die EU einen Wert für 2025, daher wird hier das Jahr 2025 betrachtet; Eurostat kennzeichnet sämtliche Werte für 2025 als Schätzungen.
Beim Anteil führt Polen
Polen gab 2025 für Familien und Kinder 15,0 % seiner Sozialleistungen aus, den größten Anteil in der EU. Es folgten Luxemburg mit 13,9 %, Deutschland mit 11,8 %, Rumänien mit 11,5 % und Estland mit 10,9 %. In der EU insgesamt lag der Anteil bei 8,7 %. Je 13 Mitgliedstaaten lagen darüber und darunter, und der Anteil Bulgariens entsprach bis zur zweiten Nachkommastelle dem der EU.
Den kleinsten Anteil hatte Griechenland mit 4,6 %; Zypern lag mit 4,8 % darüber. Zu den fünf niedrigsten Werten gehören außerdem Spanien mit 5,4 %, die Niederlande mit 5,5 % und Italien mit 5,9 %.
Je Einwohner führt Luxemburg
Je Einwohner sieht die Spitze der Tabelle anders aus. Luxemburg wendete 2025 für Leistungen an Familien und Kinder 2.882 KKS auf, Deutschland 1.782, Dänemark 1.495, Österreich 1.349, Polen 1.312 und Finnland 1.310. Schweden ist mit 1.151 der siebte und letzte Mitgliedstaat über dem EU-Wert von 996 KKS. Alle sieben geben Familien zugleich einen größeren Teil ihrer Leistungen als die EU. Polen und Finnland liegen weniger als zwei KKS auseinander – ein hier berechneter Abstand zwischen zwei Schätzungen, der zu gering ist, um sicher zu sagen, welches der beiden Länder mehr ausgibt.
Am unteren Ende verschiebt sich weniger. Griechenland gab 288 KKS je Einwohner aus, Zypern 345 und Malta 425. Der luxemburgische Betrag ist fast zehnmal so hoch wie der griechische – ein hier berechnetes Verhältnis –, der polnische Anteil dagegen gut dreimal so groß wie der griechische.
In den Metadaten zu diesen Konten hält Eurostat fest, dass die Werte je Einwohner für Luxemburg im Vergleich zu anderen Ländern überschätzt sind, weil ein erheblicher Teil seiner Leistungen, auch der Familienleistungen, an Menschen geht, die außerhalb des Landes leben. Luxemburgs erster Platz bei diesem Maß ergibt sich also zum Teil daraus, dass allein durch die ansässige Bevölkerung geteilt wird.
Warum die beiden Rangfolgen auseinandergehen
Der Betrag je Einwohner ist im Grunde der Anteil, angewandt auf alles, was ein Land je Einwohner an Sozialleistungen zahlt – und diese Summe fällt von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat sehr unterschiedlich aus. Die Tabelle je Einwohner weist die acht Funktionen einzeln aus, aber keine Summe; Silver Data Lab hat die Funktionen deshalb addiert. Polens Leistungen beliefen sich 2025 auf 8.721 KKS je Einwohner, die der EU auf 11.477. Mit einem Anteil von 15,0 % an dieser kleineren Summe lag Polen je Einwohner zwar über der EU, aber hinter vier anderen Mitgliedstaaten. Allein die acht Funktionen Luxemburgs summieren sich auf 20.694 KKS je Einwohner.
Sechs Mitgliedstaaten geben Familien einen größeren Anteil als die EU, wenden je Einwohner aber weniger auf als sie: Rumänien, Estland, die Slowakei, Kroatien, Litauen und Ungarn. Rumänien, unter den sechs das Land mit dem größten Anteil, liegt bei diesem Maß auf Platz vier, je Einwohner mit 662 KKS dagegen auf Platz dreizehn. Estland liegt beim Anteil auf Platz fünf und je Einwohner auf Platz achtzehn, die Slowakei auf den Plätzen sieben und vierzehn. Bulgarien, beim Anteil gleichauf mit der EU, kommt je Einwohner auf Platz zwanzig. Den umgekehrten Fall, mehr Ausgaben je Einwohner als die EU bei einem kleineren Anteil, gibt es in keinem Mitgliedstaat.
Auch in der Gegenrichtung klaffen die beiden Maße auseinander. Die Niederlande geben Familien den viertkleinsten Anteil, liegen je Einwohner aber mit 790 KKS auf Platz zehn, weil sich ihre Leistungen, auf dieselbe Weise addiert, auf 14.404 KKS je Einwohner belaufen. Österreich ist beim Anteil Dreizehnter und je Einwohner Vierter, Belgien Siebzehnter und Achter.
Griechenland steht als einziges Land am Ende beider Rangfolgen. Seine Leistungen summieren sich auf 6.268 KKS je Einwohner, weniger als die polnische Summe, und Familien erhalten davon den kleinsten Anteil.
Wie sich der Anteil seit 2015 entwickelt hat
Der Anteil lässt sich ab 2014 verfolgen, doch Eurostat kennzeichnet für 2015 einen Zeitreihenbruch in der EU-Reihe und in der ungarischen; die hier beschriebenen Veränderungen reichen daher von 2015 bis 2025. In dieser Zeit stieg der EU-Anteil von 8,0 % auf 8,7 %. In 14 Mitgliedstaaten stieg der Anteil, in 13 sank er; in Belgien legte er um weniger als ein Zehntel Prozentpunkt zu und blieb damit nahezu unverändert.
Der polnische Anstieg ist mehr als doppelt so groß wie der nächstgrößte. Polens Anteil kletterte von 8,0 % im Jahr 2015 auf 12,5 % im Jahr 2016 und erreichte 2020 mit 16,2 % den höchsten Wert, den die Tabelle von 2014 bis 2025 überhaupt für einen Mitgliedstaat verzeichnet. 2025 lag er bei 15,0 %, gut sieben Punkte über dem Stand von 2015. Luxemburg hatte in jedem Jahr von 2014 bis 2019 und erneut 2023 den größten Anteil, Polen in den Jahren 2020, 2021, 2022, 2024 und 2025. Den zweitgrößten Anstieg verzeichnete Rumänien, von 8,8 % auf 11,5 %, den drittgrößten Litauen, von 7,5 % auf 9,8 %.
Am stärksten sank der Anteil in Lettland, von 10,9 % auf 8,2 %. Gleichauf dahinter folgten Tschechien, von 8,7 % auf 6,3 %, und Irland, von 10,8 % auf 8,4 %: In beiden Ländern ging der Anteil auf das Hundertstel eines Prozentpunkts genau um denselben Betrag zurück. Italien, das in sechs der zwölf Jahre von 2014 bis 2025 den niedrigsten Anteil der EU hatte, legte von 3,9 % auf 5,9 % zu; seine Werte für 2021 bis 2024 sind vorläufig, der Wert für 2025 ist eine Schätzung.
Ein Anteil verändert sich nicht nur mit den Familienleistungen, sondern auch mit den übrigen Funktionen. Wachsen die Leistungen für das Alter schneller als die für Familien, sinkt der Familienanteil, auch wenn keine Familie weniger bekommt. Die Tabelle hält den Anteil fest, nicht aber, ob sich Zähler oder Nenner bewegt hat.
Leistungen für Familie und Kinder als Anteil aller Sozialleistungen, 2025
| Land | % der Sozialleistungen | Abstand zum EU-AnteilProzentpunkte, abgeleiteter Wert |
|---|---|---|
| Polen | 15,0e | +6,4 |
| Luxemburg | 13,9e | +5,2 |
| Deutschland | 11,8e | +3,2 |
| Europäische UnionAggregat | 8,7e | — |
| Spanien | 5,4e | −3,3 |
| Zypern | 4,8e | −3,9 |
| Griechenland | 4,6e | −4,1 |
Kennzeichnungen der Quelle zu diesen Werten: e geschätzt
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Leistungen für Familie und Kinder je Einwohner, 2025
| Land | KKS je Einwohner | Abstand zum EU-Wertabgeleiteter Wert |
|---|---|---|
| Luxemburg | 2.882e | +1.885,3 |
| Deutschland | 1.782e | +786,1 |
| Dänemark | 1.495e | +498,3 |
| Europäische UnionAggregat | 996e | — |
| Malta | 425e | −571,5 |
| Zypern | 345e | −650,9 |
| Griechenland | 288e | −708,0 |
Kennzeichnungen der Quelle zu diesen Werten: e geschätzt
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Was diese Zahlen nicht zeigen
- Ein Anteil an den Sozialleistungen, nicht an der Wirtschaftsleistung
- Der Anteil setzt die Familienleistungen ins Verhältnis zu allen Sozialschutzleistungen und beschreibt daher nur, wie ein Land seine Sozialausgaben aufteilt. Ein Land mit einer kleinen Gesamtsumme kann Familien einen großen Anteil zukommen lassen und je Einwohner trotzdem weniger ausgeben als ein Land, das einen kleinen Anteil an einer großen Summe vergibt – genau das Muster, das diese Seite beschreibt.
- Je Einwohner, nicht je Kind
- Beim Niveau werden die Ausgaben durch die gesamte ansässige Bevölkerung geteilt, Erwachsene wie Kinder. Ein Land mit verhältnismäßig mehr Kindern muss mit demselben Betrag mehr von ihnen unterstützen, und keine der beiden Tabellen enthält einen Wert je Kind oder je Familie. Ein hoher Betrag je Einwohner bedeutet deshalb für sich genommen nicht, dass jedes Kind großzügiger unterstützt wird.
- Luxemburg zahlt über die Grenzen hinweg
- Nach den Metadaten von Eurostat sind die Werte je Einwohner für Luxemburg überschätzt, weil ein erheblicher Teil seiner Leistungen, vor allem für Gesundheitsversorgung, Renten und Familien, an Menschen geht, die außerhalb des Landes leben, während die ansässige Bevölkerung den Nenner bildet. Luxemburgs erster Platz je Einwohner überzeichnet daher, was für jeden Einwohner ausgegeben wird.
- Hilfen über das Steuersystem fehlen größtenteils
- Nach den ESSOSS-Regeln bleiben Steuervergünstigungen in den hier verwendeten Kernkonten außen vor, mit einer Ausnahme: Auszahlbare Steuergutschriften, die auch dann ausgezahlt werden, wenn sie die Steuerschuld eines Haushalts übersteigen, werden in voller Höhe erfasst. Bei einem Land, das Familien vor allem über eine niedrigere Einkommensteuer entlastet, erscheint die Unterstützung in diesen Tabellen geringer, als sie tatsächlich ist.
- Geschätzte Werte für 2025 und ein Zeitreihenbruch 2015
- Alle Werte für 2025 in beiden Tabellen, für jeden der 27 Mitgliedstaaten wie für die EU, kennzeichnet Eurostat als geschätzt, und eine Schätzung kann sich noch ändern, wenn Eurostat für dasselbe Jahr später einen neuen Wert veröffentlicht. 2025 wird hier verwendet, weil es das jüngste Jahr ist, das beide Tabellen inzwischen vollständig abdecken, alle Mitgliedstaaten und das EU-Aggregat eingeschlossen. Die Anteile früherer Jahre, auf denen die Vergleiche zwischen den Jahren beruhen, sind teilweise als vorläufig gekennzeichnet: die der EU von 2020 bis 2024, die italienischen von 2021 bis 2024, die griechischen für 2023 und 2024, die litauischen und slowenischen für 2020 und 2021 sowie die deutschen, spanischen, französischen und schwedischen für 2024. Eurostat kennzeichnet für 2015 einen Zeitreihenbruch beim EU-Aggregat und bei Ungarn. In den Metadaten von Eurostat werden Kaufkraftstandards als Einheit für den Vergleich zwischen Ländern beschrieben; deshalb wird hier kein Betrag je Einwohner über die Jahre hinweg verglichen.
Häufige Fragen
- Welcher Anteil der Sozialleistungen geht in der EU an Familien und Kinder?
- 8,7 % im Jahr 2025, eine Schätzung von Eurostat, nach 8,0 % im Jahr 2015. Je Einwohner beliefen sich die Leistungen für Familien und Kinder in der EU 2025 auf 996 Kaufkraftstandards, ebenfalls eine Schätzung.
- Welches EU-Land gibt Familien den größten Teil seiner Sozialleistungen?
- Polen mit 15,0 % im Jahr 2025, vor Luxemburg mit 13,9 % und Deutschland mit 11,8 %. Je Einwohner liegt Polen mit 1.312 KKS allerdings nur auf Platz fünf, weil seine Sozialleistungen insgesamt je Einwohner niedriger sind als in den vier Mitgliedstaaten vor ihm und niedriger als in der EU.
- Welches EU-Land gibt je Einwohner am meisten für Familienleistungen aus?
- Luxemburg mit 2.882 KKS im Jahr 2025, gefolgt von Deutschland mit 1.782 und Dänemark mit 1.495. Eurostat weist darauf hin, dass die luxemburgischen Werte je Einwohner überschätzt sind, weil ein erheblicher Teil der Leistungen, auch der Familienleistungen, an Menschen gezahlt wird, die außerhalb des Landes leben. Am wenigsten gibt Griechenland aus, nämlich 288 KKS, und es gibt Familien auch den kleinsten Anteil.
- Warum ergeben Anteil und Betrag je Einwohner unterschiedliche Rangfolgen?
- Weil der Betrag je Einwohner nichts anderes ist als der Anteil, angewandt auf die gesamten Sozialleistungen eines Landes je Einwohner, und diese Summe ist von Land zu Land sehr verschieden. Addiert man die acht Funktionen der Tabelle je Einwohner – eine Summe, die Silver Data Lab berechnet hat –, kam Polen 2025 auf Leistungen von 8.721 KKS je Einwohner, die EU auf 11.477 und Luxemburg auf 20.694. Ein großer Anteil an einer kleineren Summe kann weniger ergeben als ein bescheidener Anteil an einer größeren.
Methodische Anmerkung
Die beiden Tabellen erfassen die Sozialschutzleistungen der Funktion Familie und Kinder im ESSOSS, die jeder Mitgliedstaat meldet und Eurostat für die EU zusammenfasst. Die eine drückt diese Leistungen für jedes Jahr von 2014 bis 2025 in Prozent aller Sozialschutzleistungen aus; die andere gibt für 2025 die Leistungen jeder Funktion in Kaufkraftstandards je Einwohner an, umgerechnet mit den Kaufkraftparitäten, die Eurostat für den tatsächlichen Individualverbrauch berechnet, und geteilt durch die ansässige Bevölkerung.
2025 ist das jüngste Jahr mit einem Wert für jeden Mitgliedstaat und für das EU-Aggregat in beiden Tabellen, und Eurostat kennzeichnet jeden Wert dieses Jahres als Schätzung. Veränderungen des Anteils werden ab 2015 gemessen, dem Jahr des Zeitreihenbruchs, den Eurostat für die EU und Ungarn kennzeichnet.
Eurostat veröffentlicht die Anteile wie auch die Beträge in KKS mit zwei Dezimalstellen. Diese Seite rundet die Anteile auf eine Dezimalstelle und die Beträge auf ganze KKS; alle Veränderungen, Zählungen, Rangplätze und Verhältnisse wurden aus den veröffentlichten, ungerundeten Werten berechnet.
Silver Data Lab hat aus den veröffentlichten Werten Folgendes abgeleitet: die Summe der Sozialleistungen je Einwohner für jeden Mitgliedstaat und die EU im Jahr 2025, gebildet aus den acht Funktionen der Tabelle je Einwohner, die selbst keine Summe ausweist – teilt man den Familienbetrag durch diese Summe, ergibt sich jeder veröffentlichte Familienanteil für 2025 auf das Hundertstel eines Prozentpunkts genau; die Veränderung des Anteils jedes Mitgliedstaats zwischen 2015 und 2025 in Prozentpunkten, samt der Zahl der Mitgliedstaaten, deren Anteil stieg oder sank; die Zahl der Mitgliedstaaten über oder unter der EU bei jedem der beiden Maße und die Zahl derer, die beim einen darüber und beim anderen darunter liegen; das Verhältnis des luxemburgischen Betrags je Einwohner zum griechischen, des polnischen Anteils zum griechischen und des polnischen Anstiegs zum nächstgrößten; den Abstand zwischen dem polnischen und dem finnischen Betrag je Einwohner; die Rangplätze bei beiden Maßen; und die Jahre, in denen ein Land den größten oder den kleinsten Anteil hatte. Jede Zahl auf dieser Seite, die hier nicht aufgeführt ist, steht so in den Tabellen von Eurostat und wurde nur durch die oben beschriebene Rundung verändert.
Quelldaten
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Social benefits by function - % of total benefits
tps00106
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- freq=A · unit=PC_BEN · spdeps=SPR · spfunc=FAM · time=2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025
- Abgerufen am:
- 2026-10-24
- Quelle aktualisiert am:
- 2026-10-23
Social benefits by function - PPS per inhabitant
tps00107
- Angewandte Filter:
- freq=A · unit=PPS_HAB · spdeps=SPR · spfunc=SICK, DIS, OLD, SRV, FAM, UNE, HOU, EXCL · time=2025
- Abgerufen am:
- 2026-10-24
- Quelle aktualisiert am:
- 2026-10-23
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Zitierhinweis
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Silver Data Lab Research Desk (2026). Kein EU-Land gibt einen größeren Teil seiner Sozialausgaben für Familien aus als Polen. Silver Data Lab, veröffentlicht am 08. Oktober 2026, zuletzt aktualisiert am 24. Oktober 2026. https://www.silverdatalab.com/de/studien/familienleistungen-in-der-eu
- Daten: Eurostat, Social benefits by function - % of total benefits (tps00106), Filter freq=A, unit=PC_BEN, spdeps=SPR, spfunc=FAM, time=2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025; extrahiert am 2026-10-24; Quelle zuletzt aktualisiert am 2026-10-23. https://doi.org/10.2908/tps00106
- Daten: Eurostat, Social benefits by function - PPS per inhabitant (tps00107), Filter freq=A, unit=PPS_HAB, spdeps=SPR, spfunc=SICK, DIS, OLD, SRV, FAM, UNE, HOU, EXCL, time=2025; extrahiert am 2026-10-24; Quelle zuletzt aktualisiert am 2026-10-23. https://doi.org/10.2908/tps00107
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